Modelltransport im Flugzeug

Im Februar 2001 stand ein Urlaub von 3 Wochen auf Lanzarote an. Aus dem Internet wusste ich von den Modellflugmöglichkeiten auf der Insel. Zum Transport der Modelle im Flugzeug brauchte ich eine Kiste. Sperrholz erschien mir zu schwer, ein stabiler Pappkarton sollte es auch tun. Den Karton fand ich durch Zufall im Sportgeschäft dort diente er zum Anliefern von Skistöcken. Die Kanten sind mit Pakettape verstärkt, das hat bislang gereicht. Die Schnurverpackung soll zusätzliche Sicherheit geben und vor allem das Handling ( Zugreifen, Tragen ) verbessern. Die nette Dame am Schalter kann auch den Anhänger daran befestigen.

Modellkiste

Meine Pappkiste ist 1,5 Meter lang, weil ein 3-Meter-Segler reinpassen soll. Maximal passten dann 4 Modelle rein. Die Modelle werden in Luftpolsterfolie verpackt. Eventuelle Zwischenräume und besonders die Aussenseiten können mit 2 cm Styroporplatten aufgefüllt werden, aber auch Badetücher und Badematten sind möglich.

Die Abmessungen des Kartons sollte man seinen persöhnlichen Bedürfnissen anpassen. Sender und Ladegerät transportiere ich in einem Alukoffer als Handgepäck. Das eventuell mitgenommene Werkzeug ( Schraubenzieher, Scheren, Messer, usw. werden als Waffen angesehen!) steckt in einer Tüte im grossen Koffer, eventuell auch die Antenne dort hineintun. Eine solche Kiste muss man meistens an einem Extraschalter ( Sperrgut ) aufgeben und abholen. Die meisten Urlaubsflieger lassen nur 20 kg Gepäck zu, haben aber oft ( Air Berlin ) 5 kg Toleranz, sodass man meist ungeschoren davon kommt. Im November 2004 habe ich für 8 kg über der Toleranz 64 Euro von Frankfurt nach Lanzarote und zurück bezahlen müssen.